Forschungs- und Verbundprojekte

Forschungs- und Verbundprojekte (B2B & Public Sector)

Copting ist Entwicklungspartner für anspruchsvolle unbemannte Systeme in der Luft, am Boden und auf dem Wasser.



Seit 2014 verbinden wir fundierte Betriebserfahrung mit umfassender F&E-Kompetenz in allen Bereichen moderner Drohnentechnologie. Unsere Projekte entstehen im engen Austausch mit Industrie, Behörden, Sicherheitsorganisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

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Schwerpunkte und Projekte

Wir entwickeln zukunftsorientierte Technologien, unter anderem in den Bereichen:

  • Wasserstoff- und Brennstoffzellensysteme
  • fliegende 5G-Zellen
  • kabelgebundene Kommunikationsdrohnen
  • mobile, gesicherte Landesysteme
  • Drohnenforensik und sicherheitsrelevante Speziallösungen



Unser Fokus liegt im Dual-Use-Segment – von Forschungsanwendungen und Logistiklösungen über den Schutz kritischer Infrastrukturen und industrielle Anwendungen bis hin zu Defence-Programmen.

Copting entwickelt vollständige Flugsysteme ebenso wie spezialisierte Komponenten und Integrationslösungen, die sich in bestehende Leitstellen-, Sicherheits- und IT-Architekturen einfügen.

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Entwicklungspartner


Als Full-Service-Systemintegrator begleiten wir Innovationsprozesse ganzheitlich:

  • Machbarkeitsstudien
  • Prototyping
  • Test- und Validierungsbetrieb
  • Zertifizierungsbegleitung
  • Schulung von Fachpersonal



Mechanik, Elektronik, Software und Automatisierung werden integriert entwickelt und konsequent auf den jeweiligen Use Case abgestimmt – von freifliegenden Systemen über Tether-Lösungen bis zu automatisierten Hangarsystemen.

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Forschung für reale Einsatzbedingungen


In nationalen und internationalen Projekten – darunter AutoFlow, CREST, SMARAGD und ROBORDER – entwickeln wir Systeme für anspruchsvolle Umwelt- und Einsatzbedingungen.

Unsere Lösungen kommen unter anderem zum Einsatz bei:

  • Offshore-Inspektionen
  • Infrastrukturüberwachung
  • sicherheitskritischen Missionen
  • automatisierten Betriebs- und Überwachungsszenarien



Im Mittelpunkt stehen Praxistauglichkeit, automatisierte Missionsführung, sichere Datenübertragung sowie die Integration in bestehende IT- und Sicherheitsarchitekturen.

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Nachhaltige Technologiebasis


Copting entwickelt sämtliche Schlüsselkomponenten selbst – Flugplattformen, Tether- und Hangarsysteme sowie Automatisierungs- und Integrationslösungen. Je nach Anwendungsszenario und Budget produzieren wir auch selbst oder verwenden zugekaufte Komponenten mit sicheren Lieferketten, auf Wunsch china-free und ITAR-free.



Unsere Produkte sind so konzipiert, dass sie technologisch flexibel bleiben und Investitionen langfristig tragen. Dadurch lassen sich neue Einsatzfelder, Sensoren und Betriebsmodelle schrittweise erschließen – zuverlässig, sicher und zukunftssicher.

AUTOFLOW

Wie viel Energie eine Windenergieanlage produziert ist nicht allein vom Wind abhängig, sondern auch vom Zustand der Rotorblätter.

Aktuell müssen für eine Zustandsbewertung die Anlagen außer Betrieb genommen werden, was zu hohen Stillstandskosten bei der Wartung führt.


Das Forschungsprojekt AutoFlow beschäftigt sich deshalb mit der Fragestellung, wie der Rotorblattzustand während des Anlagenbetriebs aufgenommen und bewertet werden kann – und dies im wahrsten Sinne „on the fly“.


Erstmals kommt ein multisensoriell ausgestattetes Flugsystem zum Einsatz, das sowohl thermografische als auch laserbasierte Messungen durchführen kann. „Durch die Erfahrungen und Ergebnisse in diesem Projekt erhoffen wir uns nicht nur eine deutliche Einsparung der Wartungskosten für die Anlagenbetreiber, sondern ebenfalls eine Erhöhung der Betriebssicherheit, indem wir mögliche Schäden frühzeitig erkennen und beheben können“, betont Friederike Jensen, Projektleiterin am Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) an der Universität Bremen.

Automatisiertes Flugsystem für On- und Offshore Messungen

Tatsächlich geht das Projektvorhaben noch einen Schritt weiter: Das unbemannte Flugsystem soll nicht nur aus der Ferne steuerbar sein, sondern vollkommen automatisiert die Messungen an nahegelegenen Wind­energieanlagen durchführen. „Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung des automatisierten Flugsystems stellen insbesondere die rauen Umweltbedingungen im Offshore-Bereich dar“, so Tim Reuscher, Abteilungsleiter Mobilität am Institut für Regelungstechnik der RWTH Aachen.


Gleichzeitig sollen die Daten in Echtzeit übertragen und ausgewertet werden, um vor Ort einen schnellen ersten Überblick über den Zustand der Anlage zu erhalten. Auf diese Weise kann direkt entschieden werden, welche Bereiche der Anlage eine gesonderte Untersuchung bedürfen.

Vielfältiges Konsortium demonstriert enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie

Das Projekt unterliegt der Leitung des BIMAQ (Institutsleitung A. Fischer), dass neben der Koordination auch für die auf dem Flugsystem zu installierende Messtechnik zuständig ist. Das Flugsystem und der Hangar, die insbesondere für raue Offshore-Bedingungen geeignet sein müssen, werden von der Firma Copting GmbH entwickelt und softwareseitig von der Firma Oecon GmbH unterstützt.


Das Institut für Regelungstechnik (IRT) der RWTH Aachen ist für die Entwicklung der Regelung des Flugsystems und dessen Flugbahnen zuständig sowie für die Regelung der Messroutine während des Flugs. Zudem wird das Forschungsvorhaben von der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE und der Deutschen WindGuard hinsichtlich der Definition der (Mess-) Anforderungen sowie der Validierung des flugbasierten Messsystems unterstützt. WindMW als Offshore-Windparkbetreiber begleitet die Entwicklung und die Offshore-Demonstration des fliegenden Messsystems im Offshore-Windpark vor Helgoland.


Das Projekt AutoFlow wird für die Laufzeit von 3 Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 1,8 Millionen Euro gefördert.

Crest

Das übergeordnete Ziel von CREST besteht darin, die Effektivität und Effizienz von Informationen, Operationen und Daten, die durch LEAs (Law Enforcement Agency) gewonnen werden, zu verbessern.

Das Konsortium

Die Law Enforcement Agencys kommen aus 8 europäischen Ländern.

Dazu kommen 7 Forscher/Akademiker und 7 Industriepartner.


Gemeinsam versucht man einen Weg zu finden den Herausforderungen, die sich aktuell durch die Kriminalität und den Terrorismus ergeben, sinnvoll und wirksam entgegen zu treten.

So werden unter anderem Daten, die durch unbemannte Fahrzeuge (zu Lande, zu Wasser und in der Luft) gesammelt werden, in gemeinsame Datenbanken übernommen um daraus europaweit übergreifende Rückschlüsse zu bilden.

Natürlich werden hier auch Daten durch herkömmliche Beschaffung einfließen.

Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus mit einer IoT-fähigen autonomen Plattform auf der Grundlage eines Systems der Advanced IntelligEnce-, Operations- und InveStigation-Technologie.

Smaragd

Wie die Eisenbahn-Infrastruktur mit Hilfe von Drohnendaten und externen Datenservices überwacht werden kann.

Problemstellung

Um Einschränkungen im regulären Betrieb der Bahn zu gewährleisten, müssen Brücken, Oberleitungen und Trassen der Eisenbahn-Infrastruktur regelmäßig einer Sichtprüfung unterzogen werden.


Da dies während der normalen Betriebszeit zu Behinderungen führen würde, werden solche Arbeiten oft am Wochenende oder in Nachtschichten durchgeführt, was meist auch Streckensperrungen bedeutet. Dies ist personal-, zeit- und kostenintensiv.

Projektziel

Ziel des Projektes ist zu zeigen, das Drohnen durch automatischen, präzisen Anflug geeignete Bilder senden können, die zur Überwachung und Diagnose von großflächigen Infrastrukturen herangezogen werden können. Dazu erfolgen dann Forschungsaktivitäten um die automatische Bildauswertung unter Verwendung von Building Information Modeling (BIM) zu verbessern.



Eine Analysesoftware soll dann den Vergleich und die Auswertung von ausgewählten Elementen aus einer Referenzdatenbank ermöglichen.

Durchführung

Im Rahmen des Pilotprojektes soll festgelegt werden, welche Teile der Infrastruktur für eine automatische Auswertung der Bilddaten in Frage kommen und welche Fluggeräte und Sensoren dafür geeignet sind.


Die Durchführung befasst sich auch mit den regulativen Fragen und der Implementierung der Mustererkennungssoftware.



Als Fernziel ist es vorstellbar, dass vollautomatische Drohnen unter Berücksichtigung von Wetter- und Verkehrsbedingungen losfliegen und Daten über den Zustand für die Instandhaltungsbetriebe erfassen.

Verbundkoordinator: 
Siemens Mobility GmbH, München


Projektvolumen:
1.166.070 € (davon 75% Förderanteil durch BMVI)


Projektlaufzeit: 
08.2018 - 07.2020


Projektpartner:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln
Copting GmbH, Braunschweig

Roborder

Ein europäisches Projekt zur Grenzsicherung mittels unbemannter Systeme.

Problemstellung

Insgesamt hat die Europäische Union eine Aussengrenze in Länge von 13.271 km. Diese wirksam zu kontrollieren ist eine Mammutaufgabe und alleine durch Bodeneinheiten nicht zu realisieren.


Während es bewachte Grenzübergänge gibt, stehen dem unzählige Kilometer an grüner Grenze und schwer zu bewachender Küstenabschnitte gegenüber.

Projektziel

Das Hauptziel von ROBORDER ist die Entwicklung eines voll funktionsfähigen, autonomen Systems zur Grenzüberwachung mit unbemannten, mobilen Robotern zu Lande, im Wasser und in der Luft.


Diese UAV, UUV und UGVs können dabei als Einzelgerät funktionieren oder im Schwarm arbeiten.

Projektpartner

Neben zahlreichen Firmen und Bildungseinrichtungen sind auch operative Einheiten nationaler Polizei und Grenzschutzbehörden in das Projekt involviert. 


Hierzu gehören zum Beispiel der rumänische Grenzschutzpolizei (RBP), die portugiesische Kriminalpolizei (PJ),die Hafenverwaltung von Livorno (APL), die nationale Polizei Ungarns (HNP) und die Polizei Nordirlands (PSNI).

Roborder Präsentation

Roborder Leaflet

Roborder Fakten